Wasserproben werden nach dem DVWG-Merkblatt W 112 "Entnahme von Wasserproben bei der Er­schließung, Gewinnung und Überwachung von Grundwasser" und DIN 38402, Teil 13, "Probenahmen aus Grundwasser-leitern" (Durchführung, Werkstoff­auswahl, Kühlung der Proben), einschließlich der darin geforderten Vor-Ort-Bestimmungen (Beobach­tung der physikalischen Parameter: elektrische Leitfähigkeit, Temperatur, pH-Wert und ggf. Redoxpotential und Sauerstoffgehalt) durchgeführt. Die Arbeiten werden in Probenahmeprotokollen dokumentiert.

Je nach örtlicher Erfordernis werden für Entnahme von Wasserproben aus Messstellen, Brunnen, Teichen, Fließgewässern Unterwasser- oder Saugpumpen eingesetzt. Als Einzelbeprobungsbehältnisse werden Glas-, Plastik oder Head-Space-Flaschen verwendet. Die Proben werden in speziellen Transportver­packungen einem zertifizierten und akkreditierten Labor angeliefert.